Zweites Vernetzungstreffen mit regem Austausch

Am 16. November 2017 fand in der IGS Peine das zweite Vernetzungstreffen der Schulen im Projekt Planet PE – die Klimaretter! statt. Einen Schwerpunkt bildete dieses Mal die detaillierte Vorstellung von Praxisbeispielen. Arne Weißmann von der IGS Peine stellte die Umwelt-Challenge vor und Rolf Spaltenstein berichtete vom diesjährigen stromarmen Tag des Gymnasiums am Silberkamp. Beim Erfahrungsaustausch untereinander waren die engagierten Wortbeiträge der Energiescouts von der IGS Peine besonders gewinnbringend für die Runde.
Im März 2018 wird es das dritte und vorerst letzte Vernetzungstreffen geben, bei dem gemeinsam an der Verstetigung von Planet PE – Die Klimaretter! gearbeitet werden soll. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Impression vom Vernetzungstreffen am 16.11.2017

Prämienübergabe die Zweite

Fast genau nach einem Jahr fand die zweite Prämienübergabe im Projekt Planet PE – Die Klimaretter! statt. Am 6. September 2017 begrüßte der Kreisbaurat Wolfgang Gemba Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Hausmeister und die Projektpartner im Ratsgymnasium Peine. Neu war dieses Mal, dass die teilnehmenden Schulen ihre Projektaktivitäten selbst vorstellten. Selbstbewusst und stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler und die verantwortlichen Lehrkräfte, was in ihrer Schule im Schuljahr 2015/2016 in punkto Energiesparen und Klimaschutz passierte. Natürlich war die Freude groß über die Würdigung ihres Engagements durch den Kreisbaurat bei der Übergabe der Urkunden und in Form der Prämien.

Kreisbaurat Wolfgang Gemba bei der Prämienübergabe
Schülerinnen und Schüler stellten bei der Prämienübergabe ihre Projekte vor.
Großes Gruppenfoto bei der Prämienübergabe.

Gymnasium am Silberkamp dreht den Strom runter

Bereits zum vierten Mal hat die ganze Schule mit insgesamt ca. 1.200 Personen am 11. Mai 2017 einen stromarmen Tag eingelegt. Dieser Aktionstag wurde durch mehrere Projekttage vorbereitet, in denen die Themen Energie und Klimaschutz fächerübergreifend in der gesamten Schule behandelt wurden. Am stromarmen Tag selbst wurden alle verzichtbaren Elektrogeräte abgeschaltet, z. B. elektronische Tafeln und Licht. Zusätzlich wurde auch der Schulweg einbezogen und PKW-Kilometer eingespart. Weitere Infos dazu gibt es hier (pdf).

Klimaretter sammeln Altpapier

Zwei Projektschulen haben für die Sammlung von Altpapier zusammen mit der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine Sammelbehälter besorgt. Die Energieteams des Gymnasiums in Groß Ilsede und des Gymnasiums am Silberkamp haben sich für die Abfalltrennung in ihren Schulen stark gemacht und hatten beim Bekleben und Verteilen der Boxen viel Spaß.

Die Mülltrennung in der Schule ist mitunter nicht einfach, aber die beiden Schulen haben sich der Herausforderung gestellt und nach einem praktikablen und erfolgsversprechenden Weg gesucht, hier tätig zu werden. Im Gymnasium am Silberkamp gab es bereits früher Papiersammelbehälter, die aber kaum noch vorhanden waren. Die neuen Sammelboxen werden hier von einem wöchentlich wechselnden Klassendienst geleert. In den Verwaltungs- und anderen Räumen kümmert sich ebenfalls ein Wochendienst, der von einer ganzen Klasse übernommen wird, um die Leerung und das Müllsammeln auf dem Schulgelände.

Im Gymnasium Ilsede fordert die Hausordnung das Trennen des Mülls, was bislang nicht ausreichend umgesetzt wurde. Die Energiescouts aus der Klima-AG haben sich des Themas angenommen und sich zu Papierherstellung und -recycling schlau gemacht. Sie fanden heraus, dass jeder fünfte abgeholzte Baum zur Papiererzeugung benötigt wird. Da bei der Herstellung von Recyclingpapier bis zu 60% weniger Energie und bis zu 70% weniger Wasser gegenüber der Papierherstellung aus Holz verbraucht wird, stand für die Klima-AG fest: Papierrecycling ist unser Ding! Zum Sammeln des Altpapiers wurden zunächst Pappkartons aufgestellt, die dann durch die neuen Sammelboxen ausgetauscht wurden.
„Besonders gefällt uns, dass wir als gesamte Schule etwas tun, bei dem jeder mitgemacht!“, so Hans-F. Placke, der für die Energiescouts zuständige Lehrer.

Schulprojekt „REdUSE“ im Landkreis Peine

In einigen Schulen im Landkreis Peine wird das bundesweite Schulprojekt „REdUSE - Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ zu Gast sein. Bei der Multivisionsshow geht es um die Zusammenhänge zwischen endlichen Ressourcen und unseren Lebensstilen. Wir sind alle von Rohstoffen, Wasser und Energie abhängig. Neben der Problematik der Verfügbarkeit verschiedener Ressourcen werden aber auch viele ökologische und soziale Aspekte dargestellt. Im Anschluss der Vorführung werden konkrete Handlungsmöglichkeiten diskutiert und die Jugendlichen motiviert, ihre Zukunft mitzugestalten.

Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten im Vorfeld umfassende Materialien und viele weiterführende Tipps. Schulen, die Interesse an der der Multivisionsshow haben, können sich an Anja Lippmann von der Klimaschutzagentur Hildesheim-Peine wenden: info@ksa-hildesheim-peine.de, Tel. 05121 309 2777.

Film „Power to change“ auf Tournee bei Planet PE

Mit POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Der Film zeigt und spricht mit Menschen in Deutschland, die sich engagieren, die etwas tun, die zeigen: Jeder kann seinen Beitrag leisten - in jedem Maßstab, klein oder groß. Die Projektschulen von Planet PE - Die Klimaretter! haben jetzt die Möglichkeit, eine kostenlose Filmvorführung bei sich zu buchen.

Weitere Infos dazu gibt es hier (pdf).

„Umwelt-Challenge“ in der IGS Peine

von Arne Weißmann

Die IGS Peine führt in diesem Halbjahr den schulweiten Wettbewerb „Umwelt-Challenge“ durch. Alle Klassen sind dazu aufgerufen, ihr eigenes Verhalten hinsichtlich der Ressourcenschonung und des Energiesparens zu überprüfen und dieses zu optimieren. Darüber hinaus sind natürlich kreative Ideen gefragt, wie die gesamte Schule klimafreundlicher werden kann.

Die teilnehmenden Klassen werden ihre Ideen erproben und vielfältig dokumentieren, sodass die Jury die Beiträge im Mai sichten und beurteilen kann. Der Gewinnerklasse winkt sogar ein Preis in Form eines Klassenausflugs. Doch nicht nur die Umwelt-Challenge ist Teil des Engagements der IGS Peine für den Klimaschutz. Es wurden bereits diverse Schüler zu Energiescouts ausgebildet, die sich mit der Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Ressourcenschonung auseinandergesetzt haben. Nun unterstützen sie die Klassen mit ihrem Fachwissen bei der Ideenfindung und der Entwicklung geeigneter Maßnahmen. Vergangenen Freitag haben die Energiescouts allen Klassen die Umwelt-Challenge vorgestellt und stießen dabei auf viel Begeisterung seitens der SchülerInnen und LehrerInnen. „Das hohe Maß an Selbstverantwortung und Selbstständigkeit, das die Schülerinnen und Schüler dabei erlernen und erproben, ist eine tolle Chance und eine ganz besondere Lerngelegenheit“, finden die Tutorinnen Claudia Rüer und Nadine Brünjes, deren 6. Klasse bereits enthusiastisch in die Ideensammlung vertieft ist.

Klima-Projektwoche an der Albert-Schweitzer-Schule Vechelde

von Ingo Rettig

Die Tage vom 6. bis zum 8. Februar 2017 standen ganz im Zeichen der Klimarettung. In vielen verschiedenen Projekten beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Themen Klimaschutz, erneuerbare Energien oder Recycling.

Praktisch ging es im Projekt um „Upcycling“: Die SchülerInnen stellten aus Europaletten Sitzmöbel her, die ihnen nun in den Pausen zur Verfügung stehen. Außerdem wurden Hochbeete für den Schulgarten gebaut. Einige Gemüse- und Kräuterpflanzen wurden bereits in Vorkultur ausgesät und befinden sich (noch) in den Klassenräumen. Die Projektgruppe „So kam der Strom ins Haus“ besuchte das „Museum für Energiegeschichte(n)“ in Hannover und bekam einen Eindruck, wie der Alltag älterer Generationen fernab von Internet und Smartphones einmal ausgesehen haben muss. Auf Basis des Dokumentarfilms „Power to Change – die Energierebellion“ beschäftigte sich die gleichnamige Projektgruppe mit alternativen Energien und erkannte deren Relevanz für die Zukunft. „Forscher gesucht“ knüpfte daran an und untersuchte die Möglichkeiten von erneuerbaren Energien an selbst gebauten Windrädern und Minigewächshäusern. Die „Schülerzeitung“ besuchte alle Gruppen, führte Interviews, schoss Fotos und sorgte so dafür, dass ein Austausch untereinander, von allen Projektgruppen, erfolgt.

SchülerInnen und LehrerInnen zogen ein positives Fazit der Projektwoche und stimmten überein, dass das Thema Klimaschutz auch weiterhin fester Bestandteil des Schulalltags sein soll.

Am Mittwoch war dann Sven Achtermann zu Gast, ein Fotograf und Expeditionsleiter, der regelmäßig Forschungsreisen in die Arktis und Antarktis unternimmt. Mit selbstgemachten Fotos berichtete er z.B. Spannendes über das Leben der Eisbären und wie es sich durch die Klimakatastrophe verändert hat. Den SchülerInnen wurde verbildlicht , dass sie mitverantwortlich für das Überleben unseres Planeten sind.

Projektschulen vernetzen sich

Eine Premiere feierte das Vernetzungstreffen der Energie-Teams der Projektschulen am 27. Oktober im Julius-Spiegelberg-Gymnasium Vechelde. 30 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler aus sieben Schulen führten einen angeregten Austausch, insbesondere darüber, wie sich die Energie-Teams zusammensetzen und wie sie arbeiten. Im Fokus waren auch die Energiescouts und die Verbindung dieser Schülerinnen und Schüler mit dem jeweiligen Energie-Team.

In der zweiten Hälfte der Veranstaltung eröffnete die Klimaschutzagentur Region Hannover ein Ideen- Buffet und lud die Teilnehmenden ein, sich an zahlreichen appetitanregend aufbereiteten Aktionsideen zu bedienen.

Auch 2017 und 2018 sind jeweils ein Vernetzungstreffen geplant.

Prämienübergabe – Die Erste!

Am 8. September war es so weit - zum ersten Mal wurden im Projekt „Planet PE – Die Klimaretter!“ Prämien an die teilnehmenden Schulen ausgeschüttet. Kreisbaurat Wolfgang Gemba übergab in der Mensa des Ratsgymnasiums in Peine den elf Projektschulen die Urkunden mit Prämien zwischen 500 und 1.800 Euro. Insgesamt wurden Prämien im Wert von 12.000 Euro vergeben, die übrigens der Landkreis Peine zur Verfügung stellt.

Mit den Prämien wird das Engagement der Schulen in Sachen Energiesparen und Klimaschutz honoriert. Das erste Projektjahr war im Wesentlichen geprägt durch die strukturelle Umsetzung des Projektes. So wurden Energieteams gegründet, Energiesparpotenziale beim Energierundgang mit einem Energieberater ermittelt und Energiescouts geschult, die sich in den Unterrichtsräumen um energiesparendes Verhalten kümmern. Darüber hinaus fanden bereits Projekte zu Energie, Mobilität und Abfall statt und es wurden passende außerschulische Lernorte besucht.

Die Höhe der Prämien spiegelt nicht direkt das Engagement vor Ort wieder. Da sie sich auch aus der Schülerzahl ergeben, sind größere Schulen im Vorteil. Jede Schule erhielt eine Basisprämie von 150 Euro plus je einen Euro pro Schüler. Ergänzt wird dieser Betrag durch Leistungsprämien für besondere Aktivitäten und Projekte.

Insgesamt drei Prämienübergaben wird es im Projekt „Planet PE – Die Klimaretter!“ geben, in jedem Projektjahr eine.

Energiescouts haben sich fit gemacht

Im Projekt Planet PE – Die Klimaretter achten Energiescouts auf die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen in ihren Schulklassen. Im zweiten Schulhalbjahr wurden sie in einigen Projektschulen von der Umweltpädagogin Angela Eilers im Auftrag der Klimaschutzagentur Region Hannover für diesen Job ausgebildet.

In der Realschule Hohenhameln beispielsweise haben sich jeweils zwei Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 an einem Schulvormittag zunächst mit Energieerzeugung, Klimawandel und Klimaschutz auseinandergesetzt. Anschließend haben sie gemeinsam Ideen zum Klimaschutz entwickelt und u. a. anhand des Protokolls aus dem Rundgang mit dem Energieberater Energiesparmaßnahmen im Klassenzimmer abgeleitet. Besonderen Spaß hatten die Energiescouts beim Ausprobieren von Energiemessgeräten, denn schließlich müssen sie verlässliche Daten erheben können, wenn es etwa um die Raumtemperatur im Klassenzimmer oder die Helligkeit am Arbeitsplatz geht.

Nach einigen Wochen treffen sich die Energiescouts mit Angela Eilers ein zweites Mal zum Erfahrungsaustausch. Natürlich gibt es auch noch weitere Tipps von der erfahrenen Pädagogin, z. B. dazu, wie man die anderen Nutzer in der Schule für den Klimaschutz gewinnen kann.

Energie-Check in der Schule

Ein Highlight beim Energierundgang ist die Besichtigung des Heizungskellers – ein Ort an den normalerweise nur der Hausmeister kommt.

Die jährliche Vor-Ort-Begehung mit einem Energieberater oder einer Energieberaterin ist ein wichtiger Baustein im Projekt Planet PE – Die Klimaretter! Das Energieteam der Schule und ein Mitarbeiter vom Immobilienwirtschaftsbetrieb des Landkreises Peine sind mit dabei, wenn die Schule unter die Lupe genommen wird. Klassen- und Funktionsräume, Sekretariat, Lehrerzimmer, Sanitärräume sowie ggfs. die Sporthalle sind Stationen des Energierundganges.

Wie und wo kann durch das Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte oder die Anschaffung von günstigen Dingen wie schaltbaren Steckerleisten relativ einfach Energie gespart werden? Antworten darauf finden sich bei Licht, Heizung, Fenstern, Elektrogeräten und Wasserverbrauch. Der Energieprofi hält die gemeinsam entdeckten Maßnahmenideen im Begehungsprotokoll fest. Dieses Protokoll wird der für das Projekt zuständigen Lehrkraft und der Schulleitung übergeben und dient der Schule als Grundlage für Aktivitäten zum Energiesparen.

Auftaktveranstaltung der "Klimaretter!" am 24. September 2015

Mit Start des neuen Schuljahres setzte das Energiemanagement des Immobilienwirtschaftsbetriebes den offiziellen Startschuss für das Energiesparprojekt "Planet PE- Die Klimaretter!"

Nach der Begrüßung durch Kreisbaurat Wolfgang Gemba in der Aula des Ratsgymnasiums stimmte eine spannende Quizshow -geleitet von Volker Stanke vom Büro für Naturetainment- die Gäste auf das Thema Klimaschutz ein.

Nach der Projektvorstellung durch das Energiemanagement des Landkreises Peine und die Klimaschutzagentur der Region Hannover hatten die Besucher Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.

Im Anschluss stellten drei Kreisschulen ihre Klimaschutzprojekte vor:

Aueschule Wendeburg: Der ökologische Fußabdruck

Berufsbildende Schulen Peine-Vöhrum: Der Energieparcours

Julius Spiegelberg Gymnasium Vechelde: Das solare Bildungszentrum

Begrüßung durch Kreisbaurat Wolfgang Gemba
Klimaquiz: Deutschland sucht den Klimastar!
Andrea Werneke von der Klimaschutzagentur Region Hannover und Cordula Heimburg vom Immobilienwirtschaftsbetrieb des Landkreises Peine stellen "Die Klimaretter!" vor
Präsentation des "Energieparcours" der BBS Peine