Preisverleihung beim Landkreis Peine - Propsteijugend Vecheld ausgezeichnet

Bei der Preisübergabe: Kreisbaurat Wolfgang Gemba, Marvin Sündermann, Constanze Böttcher und Marvin Lehrmann von der Propsteijugend Vechelde, Cordula Heimburg von Planet PE

Unter dem Motto "Erzählt Eure Klimageschichte - Zeigt Euren Beitrag für eine bessere Welt" hatte Planet PE den Wettbewerb KLIMACloud ausgelobt.

Bei der im Kreishaus stattgefundenen Preisverleihung überreichte Kreisbaurat Wolfgang Gemba einer Abordnung der Propsteijugend Vechelde eine Auszeichnung für besonderes Engagement. Gemba: "Das von der Propsteijugend eingereichte Projekt verdient besondere Wertschätzung, da es sich nicht nur als nachhaltig erweist und den Pioniergesit weckt, es zeigt gleichzeitig eine Vorbildfunktion für andere Jugendgruppen. Dieses Engagement möchten wir auszeichnen und spendieren den Teilnehmern zur Teamstärkung einen Ausflug in den Heidepark Soltau."

Nähere Infos zum Projekt:

Das Projekt der Propsteijugend Vechelde:

Jugendliche der Propstei Vechelde pflanzen Schutzbäume.
Was bedeutet Wasser für uns?
Wasserproben nehmen

Umweltschutzideen für Niedersachsen finden!

Von Sophie Mounteney

Bereits seit dem Jahr 2012 betreibt die Propstei Vechelde unter dem Aspekt "Bewahrung der Schöpfung" eine klimaschonende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Dabei bewegt die Jugendlichen die zentrale Frage, wie man die Umwelt am besten schützen und erhalten kann. Denn das etwas gegen den Klimawandel und die Umweltverschmutzung getan werden muss, das ist klar! Selbstverständlich ist dabei bereits die Verwendung von Ökostrom, sowie die Bildung von Fahrgemeinschaften zu den Angeboten und Treffen der Jugendlichen. Neben diesen Aspekten hat die Propstei einen Schwerpunkt auf regionale Lebensmittel gelegt, die bei Zeltlagern und Teamtreffen aus einem Umkreis von 50 km rund um den Umkreis Peine stammen.

Das Programm "Ideenfinder Niedersachsen" (gefördert durch Generation 2.0) machte es 15 Teamern möglich, sich vom 07.04.- 11.04.2014 auf den Weg, quer durch Niedersachsen zu machen, um herauszufinden, mit welcher Aktion oder welchen Angeboten der Jungendverbandsarbeit ein möglichst nachhaltiger Umweltschutz sichergestellt werden kann.

Fünf orte, darunter die Landesforsten Harz, das Heidezentrum Undeloh, die Fischtreppen in Gesstacht, das Natureum Niederelbe und das Klimahaus Bremerhaven, wurden ausgewählt, um verschiedene Aktionen rund um den Umweltschutz zu erforschen. Fachkräfte und Experten stellten sich jeweils drei zentralen Fragen der Jugendlichen:

1. Was ist in Ihrem Bereich aktuell das größte Problem im Bereich Umweltschutz?

2. Was tun Sie dagegen?

3. Wie können wir vor Ort dabei helfen?

Um möglichst die Idee im Bereich Naturschutz zu finden, die für jedermann hilfreich und sinnvoll umsetzbar ist, war die Gruppe bunt gemischt. So war der Wissensstand im Vorfeld genauso unterschiedlich, wie das Alter der Gruppe ( 14 - 21 Jahre) und Orte, aus denen die Jugendlichen stammten. Zusammen haben die 15 Teilnehmer viel gehört, gesehen und selber ausprobiert.

Am Ende der Fahrt mussten die Jugendlichen feststellen, dass es genau DIE eine Aktion, um die Umwelt zu verbessern, nicht gibt. Denn eine Sache, an die die Gruppe vorher nicht gedacht hatte, ist, das ein Engagement im Bereich des Umweltschutzes Probleme in anderen Bereichen aufwerfen kann. Darauf wären die Teamer vorher nicht gekommen. Nichts desto trotz oder gerade deswegen lautet das Motto also: in vielen kleinen Bereichen nachhaltiger werden. Mit den bisherigen Ansätzen, wie Ökostrom, Fahrgemeinschaften und aufklärenden Aktionen, sind die Jugendlichen bereits auf einem guten Weg, die Umwelt nachhaltiger zu gestalten. Dieser Weg sollte also auf gar keinen Fall verlassen werden, sondern vielmehr müssen mehr Menschen über die Projekte und Aktionen informiert werden, so dass sich auch diesem mit dem Umweltschutz auseinander setzen und vom Umweltschutzgedanken angesteckt werden.

Um dies zu machen, hat die Propsteijugend Vechelde Aktionstage und Gruppenstunden im Bereich Umwelt- und Naturschutz entwickelt, um so möglichst viele Kinder, Jugendliche und Eltern zu erreichen. Vom regionalen Ansatz "Brot für die Welt - backen wir selber" über Konfirmandentage bis hin zu Kindergottesdiensten in Flussläufen - ein Ansatz, um auf den Weg zu einem besseren Naturschutz zu kommen, bietet sich überall!!